Wednesday

Einrichtungssache

Es braucht im Leben Veränderungen. Einige Dinge verändern sich von selbst, ob man will oder nicht. Bei anderen Dingen muss man es selbst in die Hand nehmen. Manchmal braucht es ganz wenig dazu, manchmal eben ein bisschen mehr.
Manchmal kommt urplötzlich der Moment, in dem man sich in seiner eigenen Wohnung nicht mehr so wohl fühlt wie vorher. Es ändern sich eben einige Dinge im Leben. Das ist der Lauf der Dinge.

Entweder man macht nichts und fühlt sich unwohl oder man packt an und verändert was.
Dafür braucht man nicht viel Geld - diese Ausrede gilt nicht. Es gibt im Internet (zB Pinterest) unzählige Tipps und Inspirationen, stöbert mal ein bisschen rum.

Ich selbst habe, wie schon einmal erwähnt, als ich in meine Wohnung gezogen bin, schnell schnell ein paar billige Möbel gekauft, damit ich überhaupt solche Dinge, wie eine Couch und ein Bett hatte. Da habe ich nicht drauf geschaut, ob die Stücke super schön sind und zusammen passen. Erst nach und nach kaufe ich mir jetzt neue Mobelstücke, Dekosachen etc. und verkaufe eben die alten Sachen.
Ich kenne Leute, die in eine neue Wohnung ziehen und von Anfang an die besten und tollsten Möbel haben müssen. Eigentlich haben sie das Geld nicht dazu, machen Schulden, aber hauptsache man hat eine Couch für fast tausend Euro.

Es kommen bei mir immer wieder mehr und mehr Dinge dazu, die ein bisschen mehr ICH sind. Und die kommen natürlich, sobald ich in eine neue Wohnung ziehe, mit. Und ich hoffe wirklich, dass ich bald umziehen kann, und alles nach Plan läuft. Ich versuche mich mit Dekorationen und Blumen und was es sonst noch so gibt, so wohl wie möglich in meiner aktuellen Wohnung zu fühlen...aber ich bin immer öfter an diesem Punkt bei dem ich am liebsten einfach mit dem Baseball-Schläger durch die Zimmer gehen würde. Das liegt aber nicht einmal an der Einrichtung.

Bei mir sieht es aktuell so aus.
Wie dekoriert ihr eure Wohnung? Wo holt ihr euch Inspirationen?
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Saturday

[Reise 2015 - Teil1] Singapur

Bisher habe ich es noch nicht mal aus Europa hinaus geschafft. Im Oktober 2015 sind meine Freundin Babsi und ich bis nach Singapur und dann weiter nach Bali gereist. Hier der erste Teil meines Reiseberichts.

Am 10.10.2015 ging es von Zürich nach Singapur mit Oman Air. In Oman hatten wir einen Zwischenstopp, der ganz gut war um sich die Beine ein bisschen zu vertreten, bevor wir wieder stundenlang im Flieger sitzen durften. Zum Glück war der Flug schön ruhig - sonst hätte ich die Krise bekommen.

In Singapur angekommen, haben wir uns von einem Taxifahrer zum Hotel bringen lassen. Wir sind um ca. 23 Uhr im Hotel Ruby, wo wir zwei Nächte geblieben sind, angekommen, konnten gleich schlafen gehen und somit dem Jetlag entkommen.

Am nächsten Tag ging es dann früh los mit unserer Sightseeing-Tour. Wir fuhren mit dem Bus bis nach Marina Bay Sands und von dort aus, waren wir fast nur zu Fuß unterwegs.
Zuerst haben wir uns Marina Bay Sands angeschaut (aufs Hotel sind wir nicht, da es ziemlich viel Smog hatte und wir nichts gesehen hätten), den Park mit den Super Trees, Einkaufszentren - sind dann weiter rein in die Stadt gelaufen, mit unserem Stadtplan, auf der Suche nach China Town. Nach Little India sind wir dann mit der U-Bahn gefahren.
In diesen Stadtteilen hat man echt das Gefühl in China oder Indien gelandet zu sein.
Als es dunkel war, sind wir zurück zu Marina Bay Sands um uns die erleuchteten Gebäude etc. anzuschauen. Auch zu den Super Trees sind wir noch zurück, die nachts hell erleuchtet sind.
Wir waren bis spät Nachts unterwegs und am nächsten Tag ging es schon weiter zum Flughafen zurück, von wo es dann ab nach Bali ging.



Fortsetzung folgt...
(Fotos von Babsi und mir)

Sunday

Trainingslager für die Haare

Ich war vor kurzem leider jemand, der sich jeden Tag die Haare waschen muss. Das ist ungesund. Meine Kopfhaut hat rebelliert. Ich hatte inzwischen sehr trockene Kopfhaut, die auch noch extrem schuppte.

Ich habe schon übers Wochenende versucht meine Haare nicht zu waschen, damit sie sich doch ein bisschen ausfetten können. Aber das war einfach zu wenig. Wenn ich meine Haare nicht jeden Tag gewaschen habe, waren sie am zweiten Tag so fettig, dass ich sie zu einem Dutt zusammenbinden musste, weil es furchtbar aussah.


Ich habe schon einige Shampoos ausprobiert, aber noch nicht das richtige gefunden. Dann habe ich DIESEN Artikel auf Stylight gelesen. Und war im Haartraining, damit ich meine Haare in Zukunft weniger waschen muss.


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Tag 1:
>> Die Haare werden mit dem Tiefenreinigungsshampoo gewaschen <<
Geht ziemlich gut - die Haare sind ja schließlich frisch gewaschen. Ich habe mir das Care Balance Pure Purifying Shampoo von Wella gekauft und nach der Anwendung war ich schon das erste Mal begeistert. Ich glaube ich hatte noch nie so saubere Haare. Man merkt schon, dass das Kämmen nach dem Waschen ein bisschen schwerer geht (ist ja auch kein Balsam etc. drinnen), aber im trockenen Zustand sind die Haare extrem weich, glänzen und fühlen sich richtig sauber an.

Tag 2:
>> Die Haare werden nicht gewaschen. Ein bisschen Trockenshampoo ist erlaubt. <<
Kein Waschen. Geht auch noch gut - ich musste nicht einmal den Pony hochstecken. Die Haare sind immernoch sauber und ich hatte weder Schuppen, noch eine juckende Kopfhaut. Am Abend habe ich dann aber ein bisschen Trockenshampoo benutzt - an Tag zwei darf man das ja noch.

Tag 3:
>> Die Haare werden noch nicht gewaschen - Trockenshampoo ist tabu. <<
Immernoch kein Waschen und ab jetzt auch kein Trockenshampoo - und auch das geht noch erstaunlich gut. Zum Glück kann ich meine Haare zu einem Dutt zusammen binden. Aber meine Haare fühlen sich auch nicht wirklich fettig an. Die Kopfhaut juckt auch noch nicht - und ich fühle mich noch nicht eklig und traue mich aus dem Haus.

Tag 4:
>> Die Haare dürfen mit Essig gewaschen werden - ohne ausspülen! <<
Ich durfte mir die Haare mit Essig waschen. Zum Glück mag ich den Geruch von Essig. Sonst hat man echt ein Problem. Inzwischen sieht man, dass die Haare dreckig sind und ich bin echt froh, dass ich sie morgen wieder waschen darf. Langsam fühle ich mich eklig und ich will meine Haare wieder mal offen tragen - nicht nur diesen dämlichen Dutt. 

Tag 5:
>> Die Haare dürfen mit einem milden Shampoo gewaschen werden. <<
Endlich darf ich meine Haare wieder waschen. Mit einem milden Shampoo. Ich habe mich glaube ich noch nie so gefreut die Haare waschen zu können.
Da ich die Haare nach dem Essig gefönt und gleich zusammengebunden habe, riechen sie halt jetzt auch noch nach Essig. Aber was soll's.


Ich habe dieses "Training" inzwischen ungefähr 4 Mal gemacht (habe aber das Essig weggelassen) und ich spüre schon den Unterschied. Momentan kann ich meine Haare ohne Probleme drei Tage nicht waschen. 

Außerdem habe ich auch gelesen, dass man mit Haaren, die schnell fetten, eher zu Feuchtigkeitsspendenden Shampoos greifen sollte. Man greift in solchen Fällen nämlich meist zu den "Anti-Fett" oder "Anti-Schuppen" Shampoos. Das ist FALSCH! Die Talgdrüsen meinen dann nämlich sie müssen mehr Fett produzieren.
Also wasche ich meine Haare inzwischen mit feuchtigkeitspendendem Shampoo und meine trockene Kopfhaut wird immer besser, ich habe kaum mehr schuppige Haut.