Monday

Gut geplant ist halb gewonnen

Viele denken ja von mir, dass ich ein sehr organisierter Mensch bin, alles im Griff habe und nichts vergesse. Teilweise stimmt das ja auch. Aber im Grunde habe ich meine Helferlein, die ich diszipliniert benutze, denn ich bin oft ziemlich verpeilt und vergesse die einfachsten Dinge innerhalb von Sekunden. Zu mir kann man etwas sagen, wenn ich es nicht gleich aufschreibe, versinkt es in den endlosen Weiten meines komplizierten Hirnes.

Jetzt zu meinen Helferlein. Einmal benutze ich einen Buchkalender - ja, da bin ich altmodisch. Ich habe gerne etwas in der Hand, blättere gerne darin herum und benutze auch gerne mal verschiedene Farben. Meinen Buchkalender trage ich täglich in meiner Handtasche mit mir herum.

Dann hab ich natürlich, wie die meisten von uns, einen Kalender im Handy. Super easy und praktisch, wenn man mal wirklich schnell und nebenher einen Termin eintragen oder nachsehen muss.

Außerdem benutze ich Tools wie Wunderlist und Evernote.
Wunderlist benutze ich auch auf der Arbeit (am Computer), damit ich meine Aufgaben und Dinge, die ich nicht vergessen darf, schnell notieren und nach Erledigung abhaken kann. Bei der Arbeit muss es schnell gehen und da brauche ich keine Apps oder Programme mit viel Schnick-Schnack - solche Sachen nerven mich dann meist. Wunderlist benutze ich aber auch außerhalb des Büros auf meinem Handy. Ich habe meine Einkaufsliste in dieser App, meine To-Do-Liste sowie auch Instagram- oder Blog-Themen, die ich posten möchte (und bevor ich es wieder vergesse, notiere ich es mir lieber).

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Durch die Aufschreiberei meiner Termine und Aufgaben, brennen sich wohl die Dinge in mein Hirn. Die meisten Termine habe ich ziemlich gut im Kopf (sogar die von anderen Leuten). Aber um sicher zu gehen, ist es immer besser, wenn ich mir alles notiere.

Wie organisiert ihr euch? Führt ihr Listen und Kalender?

Thursday

Die Sache mit der Perfektion

Wenn ich etwas mache, dann versuche ich es möglichst perfekt zu machen. Egal was es ist. Ich bin eine Perfektionistin. Das ist ja eigentlich etwas Gutes und erstrebenswert. Doch, wenn man alles perfekt machen möchte, kommt man oft nicht weiter und setzt sich und andere unter Druck. Ich sollte öfters einfach etwas machen, ohne alles bis ins kleinste Detail zu planen und perfekt machen zu wollen.
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Ein Perfektionist möchte oft nichts tun, bei dem er nicht sicher weiß, dass er es gut kann. Aber das gehört nun mal zum Leben dazu, dass man eben auch mal was nicht so gut und somit nicht perfekt macht. Wer nicht über den Tellerrand schaut, wird nie tolle und bereichernde Dinge entdecken.

Oftmals vergisst man sogar die Erfolge zu feiern, was der Seele gut tun würde.
"Ja, das ist ganz gut - hätte aber besser sein können" sind so Worte, die im Kopf eines Perfektionisten oft ertönen. Man könnte es fast die Gier nach immer Besserem nennen. So eine Einstellung entmutigt, und der Drang alles selbst machen zu wollen, führt zur Selbstüberforderung - Hallo, BurnOut! Zudem macht es unbeliebt und ist für andere unerträglich. Dieser Kontrollwahn nervt andere nämlich gewaltig und oft wird man dann als Spaßbremse betitelt. Perfektionisten erwarten meist von ihren Mitmenschen, dass sie die gleiche Einstellung haben - was völlig unmöglich ist.

Nichts im Leben ist perfekt. Das gibt es nicht. Und man sollte es bei dieser Erkenntnis einfach lassen. Versuchen perfekt zu sein, macht nämlich perfekt unglücklich. Jedoch heißt das nicht, dass man einfach alles halbherzig abhaken soll. Sondern, dass man Dinge, die man nicht ändern kann, auch mal als solche akzeptieren muss. Man muss wissen, wann Schluss ist und sich und anderen kleine Fehler verzeihen können. Und das ohne daran zu verzweifeln. Einfach mal zufrieden sein.

Dinge richtig gut machen zu wollen, ist wie schon erwähnt eine tolle Eigenschaft. Aber alles perfekt zu machen ist schlichtweg nicht möglich.

Auch ich muss lernen im richtigen Moment einfach Mal "Scheiß drauf" zu denken und Dinge so lassen, wie sie sind. Ich arbeite an mir und man lernt nie aus.

Monday

Zuckerorgasmus!


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Vorletzte Woche am Samstag gab es in Dornbirn ein Pop-Up Event. Und zwar ging es um die Guerilla Bakery, die die drei Schwestern Isabel, Sarah und Vanessa im Januar in Wien eröffnet haben. Davor führten sie mit ihrer Pop Up Bakery "das geheimste Kaffeehaus" Wiens. Inzwischen haben sie auch ihr erstes Backbuch veröffentlicht und da ich schon einiges von den Vorarlbergerinnen gehört habe, musste ich bei dem Event einfach vorbeischauen und mir einen Zuckerorgasmus holen. So besondere Ideen, die mit so viel Herz verwirklicht werden, muss man unterstützen.
Es gab natürlich Kuchen, Getränke, schönes Wetter und eine gemütliche Atmosphäre. Schade, dass es solche guten Ideen/Konzepte nicht viel öfter gibt.

Sehr empfehlenswert, sage ich euch: Guerilla Bakery

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